Was für einen Tag haben wir denn?

Es kann ein gewöhnlicher Tag, ein Wochenendtag oder aber auch ein Feiertag sein. Das Feierliche gibt einem Feiertag die Extraklasse, vielleicht einen Hauch des Besonderen. Der Tag kann auch ein Arbeits- oder ein freier Tag sein und wir können uns auch ruhig mitten der Woche einen freien Tag nehmen. Der Tag kann kurz oder lang sein, je nach dem, wann die Sonne auf- und untergeht. Unser Tag kann angenehm lässig oder aber auch ganz außergewöhnlich sein, vielleicht wegen einer wichtigen Lebensprüfung, sodass wir uns vor ihm ein wenig fürchten oder ihm mindestens mit Respekt begegnen. Der Tag ist keine Nacht. Der Tag hat sogar seinen Namen. Ein Tag ist ein Tag.

Der liebe Montag…

Am Anfang der Woche begrüßen wir den Montag. „Hallo, lieber Montag, welchen Plan hast du denn mit mir?“ Wie wird mein Tag sein? Ich möchte kein Horoskop und keine Vorhersage, ich möchte nur kurz hinter den Vorhang des Tages, mit die Woche anfängt, spicken. Wie wird wohl diese Woche aussehen? … so ähnlich denken wahrscheinlich die Wenigsten. Wir haben weder Zeit noch Muße, um so zu denken. Aber tiefgründige Menschen mit Phantasie wehren sich gegen solche Gedanken bestimmt nicht.

Und weiter geht´s

Der Montag trifft auf den Dienstag, der Dienstag verabredet sich mit dem Mittwoch, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Die ganzen 366 Tage stehen brav in der Reihe und an deren Ende stehen wir. Der Rückblick ist für jeden eine persönliche Bilanz des vergangenen Jahres, das wie ein schneller Fluss daher geflossen ist und viel mitgenommen aber auch viel gebracht hat. Es brachte uns mitunter auch einen Arbeitstag mehr – der Februar hatte nämlich ausnahmsweise 5 Montage. Das Bilanzieren ist für fast jeden Menschen zur Gewohnheit und zum Ritual geworden und der Blick in die Zukunft macht uns neugierig. Was wird sie bringen? Was bringt der Januar? Wir wünschen uns gegenseitig alles Gute im neuen Jahr, suchen in den Horoskopen nach Indizien und hoffen, dass das kommende Jahr wenigstens genauso gut, wenn nicht besser als das vergangene sein wird…

Worauf kommt es an

Es steht fest, dass wir manche Dinge beeinflussen können aber eben nicht alle. Wir wünschen weder uns selbst noch den anderen negative Sachen wie Krankheiten, Misserfolg, Probleme und Schwierigkeiten. Das wäre unmenschlich. Das Leben an sich ist für Viele schwer und seine Last ist oft unerträglich. Es ist nicht abwegig, wenn wir in unsere Neujahrsvorsätze auch den Vorsatz der Hilfe Bedürftigen, Alten, Vereinsamten, unheilbar Kranken und gehandicapten Menschen – all denen, die sich selbst nicht helfen können – miteinschließen. Wir, die relativ gesund und positiv denkend sind, haben die Macht. Es obliegt jedem Einzelnen, wie er sein Potential nutzt, wie weit er fähig ist, zu teilen. Schon die Märchen und Legenden geben uns oft den Hinweis – teil dein letztes Stück Brot, hilf alten Menschen mit ihrer Last, rette die Ameise oder schenk dem Fischlein Leben! Ruft das etwa Lächeln auf Ihren Lippen hervor? Nein, es ist nicht komisch. Jeder von uns kann etwas tun!

Ein zauberhafter Tag

Und warum nicht ausgerechnet heute? Vielleicht ist gerade jetzt der richtige Moment. Vielleicht kann auch der Ärmste von Ärmsten und der Einfachste von Einfachsten etwas geben, was einem anderen fehlt. Wenn Sie mit jemandem anderen etwas teilen, werden Sie nicht weniger zurückbekommen. Im Gegenteil. Sie bekommen das einmalige Gefühl des Teilens und des Schenkens, des Glücks, der Freude und der Güte, das Gefühl, jemandem Freude gemacht zu haben, ihm mit seiner Last geholfen zu haben. Ein einfaches Lächeln, das man auf dem Gesicht einer wahnsinnig traurigen Prinzessin oder eines betrübten Prinzen herzaubert, hat einen unglaublich hohen Wert. Erst dann wird es ein Tag sein, den Sie mit großen Buchstaben in Ihren Kalender hineinschreiben können. Hoffentlich wird es immer mehr Tage geben, in den auch Ihr Leben einen neuen, sonnigen, zauberhaften und feierlichen Hauch bekommt.

Kommentare